Regionalbüros

Forum 1

Ausbildung in Bewegung - die Verkehrs- und Logistikbranche

Moderation: Dr. Dirk Seifert, IHK Karlsruhe
Gerald Hensel, Bundesverband Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung (BGL)
Gabriele Schwarz, L. Wackler Wwe. Nachf. Göppingen
Holger Tenfelde, Verband des Württembergischen Verkehrsgewerbes
Helmut Meyer, Bildungswerk Verkehr, Wirtschaft, Logistik (BVWL) Nordrhein-Westfalen,
JOBSTARTER-Projekt "NetLogTS"

"In den letzten Jahren haben Unternehmen im Bereich Logistik die Anzahl der Ausbildungsverhältnisse steigern können", machte Gabriele Schwarz deutlich. Insbesondere bei den Kaufleuten für Spedition und Logistikdienstleistungen liege der Anteil an neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen im Verhältnis zur Gesamtmenge in diesem Bereich hoch: "2006 konnten in diesem Bereich 5.262 Ausbildungsverträge abgeschlossen werden. Insgesamt gibt es in diesem Bereich 13.376 Auszubildende", so Schwarz. Dennoch sei der Bedarf auszubilden in verschiedenen Bereichen der Logistik sehr groß.

Holger Tenfelde bestätigte dies und verwies darauf, dass im Transport- und Speditionswesen ein großer Mangel an gut ausgebildetem Fahrpersonal herrsche. "Viele Mitgliedsunternehmen klagen darüber, dass sie kein qualifiziertes Fahrpersonal finden können", betonte Tenfelde. Wichtig sei es, dass die Ausbildung Jugendlicher zum Berufskraftfahrer forciert werde - insbesondere bei kleinen und mittleren Unternehmen.

Dazu sei eine Verbesserung des Images dieses Berufs erforderlich, hob Gerald Hensel hervor. "Wenn der Berufskraftfahrer in den Schlagzeilen ist, dann leider nur negativ - durch Unfälle und schwarze Scha-fe, die die Arbeits- und Lenkzeiten überschreiten. Wir müssen Jugendlichen und deren Eltern zeigen, dass dieser Beruf vielseitige und anspruchsvolle Aufgaben bietet."

Auch die Initiierung von Verbundausbildung sei in diesem Bereich ein zentraler Ansatzpunkt, um den Bedarf an Berufskraftfahrern zu decken, machte Helmut Meyer deutlich: "Seit zwei bis drei Jahren sind viele Unternehmen im Logistikbereich bereit, in Ausbildung zu investieren. Viele kleinere und mittlere Unternehmen brauchen Unterstützung durch Verbundlösungen, da sie alleine nicht in der Lage sind, auszubilden - sei es dass ihnen die Ressourcen fehlen, sei es, dass sie in ihren Unternehmen nicht alle Ausbildungsinhalte abdecken."

Die Präsentationen aller Vorträge stehen im rechten Seitenbereich unter "Dokumente" zum download zur Verfügung.

Ansprechpartner

    • JOBSTARTER-Regionalbüro Süd - Wissenschaftliche Mitarbeiterin
    • Simone Adler
    • Telefonnummer: 0911/27 77 952
    • E-Mail-Adresse:

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