Zweiter Platz beim Hermann-Schmidt-Preis für JOBSTARTER-Projekt "Ausbildungskooperation Berufsschule - Wirtschaft"

Über dreißig Initiativen hatten sich um die Preise beworben. Einer der drei Gewinner ist das Projekt des IHK-Bildungszentrums Schwerin. Die Preisverleihung fand Ende Oktober in Berlin statt.

Prämiert wurden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des inzwischen abgeschlossenen JOBSTARTER-Projektes "ABsW Ausbildungskooperation Berufsschule - Wirtschaft" für ihre Leistungen, dem Fachkräftemangel in der Metallbranche in Westmecklenburg entgegenzuwirken. In dieser Region fehlen unter anderem Zerspanungsmechaniker mit CNC-Qualifizierung.

Dem Projektteam ist gelungen, 24 Altbewerberinnen und Altbewerbern eine Ausbildung in diesem Beruf zu ermöglichen. Jeder dieser Jugendlichen hatte zuvor erfolglos mehr als dreißig Bewerbungen geschrieben und mindestens fünf Bewerbungsgespräche geführt. Doch das ist noch nicht alles: Insgesamt konnten die Projektmitarbeiter 83 zusätzliche Ausbildungsplätze akquirieren.

Katharina Kleist, Projektmanagerin von "AbsW", nahm die Auszeichnung und das Preisgeld von 2.000 Euro während der Verleihungsfeier am 30. Oktober im BIBB erfreut entgegen.

Der Verein "Innovative Berufsausbildung e. V." verleiht jährlich den Hermann-Schmidt-Preis. Er wird getragen vom Bundesinstitut für Berufsbildung und dem W. Bertelsmann Verlag und geht zurück auf seinen Namensgeber Prof. Dr. Hermann Schmidt, der viele Jahre das Institut geleitet hat. Den Vereinsvorsitz übernehmen Manfred Kremer, Präsident des BIBB, und Arndt Bertelsmann, Geschäftsführer von wbv. Jury-Mitglied Johanna Bittner-Kleber ist ebenfalls im Verein aktiv.

Die zum zwölften Mal verliehenen Preise würdigen innovative Ansätze in der Berufsbildung, die als "Beispiele guter Praxis" zur Nachahmung einladen. In diesem Jahr wurden vor allem solche Bildungskonzepte ausgewählt, die Jugendliche und junge Erwachsene mit besonderem Förderbedarf integrieren - nach dem Motto Benachteiligungen abbauen - Begabungen unterstützen. 

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