KAUSA - Migrantenbetriebe

KAUSA

Willkommen bei KAUSA - Selbstständige mit Migrationshintergrund bilden aus! (URL: #)

 
Unternehmen, die von Migrantinnen und Migranten und ihren Nachfahren gegründet werden, spielen für den Wirtschaftsstandort Deutschland eine immer wichtigere Rolle. Schon heute arbeiten über zwei Millionen Menschen im Bereich der sogenannten ethnischen Ökonomie, und ihre Zahl dürfte in Zukunft weiter steigen.

Die rund 678.000 Selbstständigen mit Migrationshintergrund tragen mit ihren Betrieben nicht nur maßgeblich zum Bruttoinlandsprodukt bei, sondern auch zur Vielfalt des Wirtschaftsstandortes Deutschland. Jenseits der klassischen Branchen wie Einzelhandel und Gastronomie sind selbstständige Migrantinnen und Migranten in über 90 verschiedenen Wirtschaftszweigen anzutreffen, darunter viele mit hohem Wachstums- und Innovationspotenzial.

Bei der Beteiligung an der betrieblichen Ausbildung hingegen gibt es noch viel ungenutztes Potenzial. Während durchschnittlich jeder vierte Betrieb in Deutschland ausbildet, ist dies bei den Selbstständigen mit Migrationshintergrund Schätzungen zufolge nur jeder siebte. Dabei fehlt es den Unternehmerinnen und Unternehmern nicht an Bereitschaft, sondern vor allem an Information. Viele Betriebsinhaber wissen nicht, dass und wie sie ausbilden können. Hinzu kommen Ängste vor zu viel bürokratischem Aufwand und den Ausbildungskosten. Dabei ist Ausbildung ein effizienter Weg, den hohen Eigenbedarf an Fachkräften zu decken.

KAUSA, die Koordinierungsstelle Ausbildung bei Selbstständigen mit Migrationshintergrund, will hier Abhilfe schaffen. Gemeinsam mit nationalen und regionalen Partnern aus Politik, Wirtschaft und Berufsbildung entwickelt KAUSA Strategien und Maßnahmen, um mehr Selbstständige mit Migrationshintergrund für die duale Ausbildung zu gewinnen und so die Zahl der Ausbildungsplätze für alle Jugendlichen, gleich welcher Herkunft, zu erhöhen.

Seit 2010 gibt es den KAUSA Medienpreis unter dem Motto "Macht sie sichtbar - Bildungswege von Migrantinnen und Migranten", mit dem KAUSA gelebte Integration sichtbar machen will.

  • Entstehung

    KAUSA wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung als "Koordinierungsstelle Ausbildung in Ausländischen Unternehmen" bereits 1999 ins Leben gerufen. Seither hat sich Vieles getan. Heute sprechen wir von Unternehmerinnen und Unternehmern mit Migrationshintergrund.
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  • Ziele

    Migrantengeführte Unternehmen bilden unterdurchschnittlich aus. Nur etwa jeder siebte Selbstständige mit ausländischen Wurzeln leitet einen Ausbildungsbetrieb. KAUSA will die Ausbildungsbeteiligung von Migrantenunternehmen in Deutschland erhöhen.
    [mehr] (URL: http://www.jobstarter.de/de/2524.php)
  • Praxis

    Informieren, sensibilisieren, motivieren, vernetzen - die Aktivitäten von KAUSA
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Ansprechpartner

  • Programmstelle JOBSTARTER beim Bundesinstitut für Berufsbildung

    • Robert-Schuman-Platz 3
    • 53175 Bonn
    • Leiter Programmbereich KAUSA
    • Özgür Nalcacioglu
    • Telefonnummer: 0228/107-1538
    • E-Mail-Adresse:
    • Programmbereich KAUSA - Wissenschaftliche Mitarbeiterin
    • Gerburg Benneker
    • Telefonnummer: 0228/107-1715
    • E-Mail-Adresse:

Publikationen

  • JOBSTARTER REGIONAL ID = 1312

    Titelbild der Publikation

    1/2011 - KAUSA bringt Migranten und Ausbildung zusammen

    2011, 16 Seiten
    Bestell-Nr.: 30620

    Kostenlos bestellen

    Download [PDF - 2,34 MB] (URL: http://www.bmbf.de/pub/jobstarter_regional_1_2011.pdf)

  • Gesichter und Geschichten ID = 1253

    Titelbild der Publikation

    Migrantinnen und Migranten gründen Unternehmen und bilden aus - JOBSTARTER PRAXIS Band 5

    2010, 253 Seiten
    Bestell-Nr.: 30582

    Kostenlos bestellen

    Download [PDF - 8,84 MB] (URL: http://www.bmbf.de/pub/gesichter_und_geschichten.pdf)

Hier finden Sie die lieferbaren Materialien.
(URL: http://www.bmbf.de/publikationen/)

Projektlandkarte

Die KAUSA- Projekt- landkarte

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Förderung/Durchführung

Europäische Union

Programmdurchführung:

Logo des Bundesinstituts für Berufsbildung

JOBSTARTER wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union.