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KAUSA (Ausgewählter Menüpunkt)

Informieren, sensibilisieren, motivieren, vernetzen - die Aktivitäten von KAUSA
Der Programmbereich KAUSA berät und vernetzt bundesweit JOBSTARTER-Projekte und andere Initiativen, die auf die Erhöhung der Ausbildungsbeteiligung von Unternehmerinnen und Unternehmern mit Migrationshintergrund ausgerichtet sind. Entscheidungsträger aus Politik, Handel, Handwerk und Arbeitsmarkt werden für das Thema Gewinnung von Ausbildungsplätzen bei Selbstständigen mit Migrationshintergrund sensibilisiert. Fachtagungen auf regionaler und nationaler Ebene bieten den verschiedenen Akteuren die Möglichkeit, Erfahrungen und Informationen auszutauschen und sich zu vernetzen. Dies geschieht maßgeblich im Rahmen von "Aktiv für Ausbildung", einer Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, die von KAUSA koordiniert wird.
Zu den weiteren Partnern gehören die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Dr. Maria Böhmer, der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) sowie Vertreter von nicht-deutschen Unternehmerverbänden. Sie entwickeln gemeinsam langfristige Strategien und Maßnahmen, um mehr Betriebsinhaberinnen und -inhaber mit Migrationshintergrund als Auszubildende zu gewinnen. KAUSA informiert und schult mit zweisprachigen Publikationen und Fortbildungen diese Zielgruppe, geschult und motiviert, sich an der dualen Ausbildung zu beteiligen.
Mit Erfolg: durch die verschiedenen Aktivitäten von KAUSA konnte das Ausbildungspotential selbstständiger Migranten nachhaltig erhöht werden. Allein im Rahmen der JOBSTARTER-Projekte wurden über 2.600 Ausbildungsplätze im Bereich der ethnischen Ökonomie gewonnen, wovon 2.300 dem Kriterium der Zusätzlichkeit entsprechen. Das bedeutet, dass sie in den letzten drei Jahren nicht gemeldet waren oder in einem Betrieb eingerichtet wurden, der zuvor gar nicht oder wenig ausgebildet hat.