"Den Übergang gestalten - ein Gewinn für Schulen und Unternehmen. Erfolgreiche Konzepte und Strategien bayerischer JOBSTARTER-Projekte"

Workshop für Lehrerinnen und Lehrer im Rahmen des 11. Bayerischen Berufsbildungskongresses am 8. Dezember 2010 im Messezentrum Nürnberg. Erfolgreiche Konzepte und Strategien bayerischer JOBSTARTER-Projekte und regionaler Initiativen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung, an der rund 30 Vertreterinnen und Vertreter von Schulen, dem Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT Bayern und regionale Experten des Übergangs Schule-Beruf teilnahmen, standen erfolgreiche Kooperationsansätze von vier bayerischen JOBSTARTER-Projekten und der regionalen Initiative "sprungbrett bayern". Vorgestellt und diskutiert wurden praxisnahe Konzepte zur Berufsorientierung, zum Berufemarketing sowie innovative "Matching"-Strategien. In diesem Zusammenhang ging es auch darum, aufzuzeigen, wie solche Konzepte für die Verbesserung des Übergangs Jugendlicher von der Schule in den Beruf genutzt werden können.

Begrüßung

Simone Adler, JOBSTARTER-Regionalbüro Süd

Bildbeschreibung:

Simone Adler vom JOBSTARTER-Regionalbüro Süd

In ihrer Begrüßungsrede wies Simone Adler auf die zunehmende Bedeutung erfolgreicher Kooperationen zwischen Schulen und Unternehmen hin. Deutlich würde dies zum einen durch die zunehmende Bereitschaft von Unternehmen, sich in Schulen zu engagieren: "Viele Unternehmen haben mittlerweile erkannt, dass sie sich angesichts des drohenden Fachkräftemangels aktiv um ihren Nachwuchs bemühen müssen", so Simone Adler.

Zum anderen gäbe es viele Schulen, die Kontakt zu Unternehmen suchen, um Jugendlichen durch eine praxisnahe Berufsorientierung den Übergang von der Schule in den Beruf zu erleichtern. Die gemeinsamen Anstrengungen von Schulen und Unternehmen in der Umsetzung von Berufsorientierung seien jedoch noch stärker darauf auszurichten, Jugendliche die Berufe erleben zu lassen: "Durch praktisch erfahrbare Berufsorientierung kann Interesse an Branchen und Berufen mit Zukunftspotenzial geweckt werden, die bei Jugendlichen unbekannt oder unbeliebt sind", so Simone Adler.

Vortrag 1

"sprungbrett-bayern.de" - gemeinsam zum Erfolg

Maria Burghof, Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V.

Bildbeschreibung:

Maria Burghof vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V.

"Sprungbrett Bayern ist ein Projekt um Kooperationen zwischen Schülerinnen und Schülern, Eltern, Unternehmen und Lehrkräften zu unterstützen. Insbesondere geht es uns darum, Jugendlichen aller Schularten in Bayern eine umfassende Berufsorientierung zu erleichtern", berichtete Maria Burghof. Das Herzstück sei die mit rund 14.700 Praktikums- und Kooperationsangeboten gefüllte Onlineplattform www.sprungbrett-bayern.de. Die Website sei dabei nicht nur die größte branchenübergreifende Praktikumsbörse Bayerns, sondern biete auch Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften kostenlos Arbeitsmaterialien zu den Themen Praktikum und Berufsorientierung an.

"Wir bilden auch Sprungbrett-Kontaktlehrkräfte aus, die für die Jugendlichen und die Unternehmen ein direkter Ansprechpartner vor Ort sind", betonte Maria Burghof. Dies sei eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg des Projekts. Der Nutzen für die Unternehmen liegt für Maria Burghof klar auf der Hand: "Mit der Unterstützung der praxisnahen Berufsorientierung finden Firmen geeignete Nachwuchskräfte."

Vortrag 2

Den Übergang von der Schule in den Beruf gestalten - aus der Praxis
bayerischer JOBSTARTER-Projekte

Moderation: Simone Adler, JOBSTARTER-Regionalbüro Süd

Leonhard Dietrich, Kompetenzzentrum für regionale Bildungsdienstleistungen gGmbH, JOBSTARTER-Projekt "Unternehmen macht Schule - Schule macht Unternehmen"

Paul Dölle, Kunststoff-Netzwerk Franken e. V. (KNF) und BF/M-Bayreuth, JOBSTARTER-Projekt "MyPlastics - Deine Zukunft mit Kunststoff"

Reinhold Grötsch, Landesverband Bayerischer Transport- und Logistikunternehmen e. V., JOBSTARTER-Projekt "BAVEG - Bayerische Ausbildungsoffensive des Verkehrsgewerbes"

Roland Nagl, Bildungsagentur Fürstenfeld, JOBSTARTER-Projekt "dual++"

  • Wie können Schulen und Unternehmen in der Zusammenarbeit unterstützt werden?
  • Welche Aktivitäten können Betriebe in Schulen initiieren, um weniger bekannte Berufe zu bewerben und eine nachhaltige Verbesserung des Images bestimmter Berufe herbeizuführen?
  • Wodurch können Lehrerinnen und Lehrer Anregungen erhalten, wie sie betriebsnahe Ausbildungsvorbereitung in den Unterricht integrieren können?
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Engagierte Diskussionsrunde

Diese und andere Themen waren Schwerpunkt der Diskussionsrunde mit den Vertretern der JOBSTARTER-Projekte "BAVEG -Bayerische Ausbildungsoffensive des Verkehrsgewerbes" "dual++", "MyPlastics - Deine Zukunft mit Kunststoff" und "Unternehmen macht Schule - Schule macht Unternehmen".

Gesprächsrunde

Autorin: Christa Oberth, JOBSTARTER-Regionalbüro Süd

Ansprechpartner

  • JOBSTARTER - Regionalbüro Süd

    • Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) gGmbH
    • Obere Turnstraße 8
    • 90429 Nürnberg
    • JOBSTARTER-Regionalbüro Süd - Wissenschaftliche Mitarbeiterin
    • Sabine Fischer
    • Telefonnummer: 0911/27 77 96 87
    • E-Mail-Adresse:

Dokumente

  • Veranstaltungsprogramm

    [PDF - 549,6 kB]

     (URL: http://www.jobstarter.de/_media/101011_Folder_BBK.doc.pdf)

  • Vortrag 1

    [PDF - 112,7 kB]

     (URL: http://www.jobstarter.de/_media/Vortrag_1.ppt.pdf)

  • Vortrag 2

    [PDF - 1,14 MB]

     (URL: http://www.jobstarter.de/_media/Vortrag_2.ppt.pdf)

  • Gesprächsrunde

    [PDF - 171,9 kB]

     (URL: http://www.jobstarter.de/_media/Gespraechsrunde.doc.pdf)

 

Förderung/Durchführung

Europäische Union

Programmdurchführung:

Logo des Bundesinstituts für Berufsbildung

JOBSTARTER wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union.