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Fachtagung "Mit Fachkräften in die Zukunft" - Oktober 2007 (Ausgewählter Menüpunkt)
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am 25. Oktober 2007 im Haus der Wirtschaft Baden-Württemberg in Stuttgart
veranstaltet vom JOBSTARTER-Regionalbüro Süd und dem Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg im Rahmen des Programms "JOBSTARTER - Für die Zukunft ausbilden", gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Europäischen Union - Europäischer Sozialfonds.
Mehr als 300.000 Unternehmen und ca. drei Millionen Beschäftigte in Deutschland sind derzeit im Bereich Unternehmensnahe Dienstleistungen tätig - Tendenz steigend. Fachkräfte wurden bisher vor allem über den Arbeitsmarkt oder direkt von den Hochschulen rekrutiert. Zunehmend werden Personalrekrutierungsstrategien jedoch geändert und die Bedeutung der Berufsausbildung für die Fachkräftesicherung steigt. Vor allem Betriebe, die bislang noch nicht ausgebildet haben, brauchen Information, Beratung und Unterstützung in allen Fragen der Ausbildung.
Die Veranstaltung widmete sich diesem Thema. Ca. 100 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft diskutierten Perspektiven und Erfolgsfaktoren für die Fachkräftesicherung in Betrieben des unternehmensnahen Dienstleistungssektors. Es wurden Ausbildungswege in den Branchen Logistik, IT, Facilitymanagement, Schutz- und Sicherheitsdienste aufgezeigt sowie Unterstützungsmöglichkeiten für Unternehmen beim Einstieg in Ausbildung vorgestellt.
Begrüßung
MR Dr. Hans Freudenberg, Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg
In seiner Begrüßungsrede wies Dr. Hans Freudenberg auf die zunehmende Bedeutung des Dienstleistungssektors hin und betonte, dass vor allem die Bereiche Transport, Verkehr und Logistik und auch andere Bereiche der unternehmensnahen Dienstleistungen gute Wachstumsperspektiven aufwiesen. Man könne davon ausgehen, dass in diesen Branchen zukünftig verstärkt Fachkräfte benötigt werden: "Ein überdurchschnittlicher Bedarf wird vor allem für die Bereiche Logistik, Nachrichtenübermittlung, IT-Services, Zeitarbeit, Leasing und Facilitymanagement sowie Sicherheit prognostiziert", so Freudenberg. Eine Rekrutierung der Fachkräfte vom Arbeitsmarkt werde jedoch zunehmend schwieriger, da sich Baden-Württemberg der Vollbeschäftigung annähere. Hinzu komme, dass die Schulabgängerzahlen in den kommenden Jahren demografisch bedingt zurückgehen werden. "Das bedeutet für die Unternehmen des Landes, dass sie ihren eigenen Fachkräftenachwuchs selber ausbilden müssen, wenn sie in der Zukunft nicht unter einem Fachkräftemangel leiden wollen", machte Freudenberg deutlich. Problematisch dabei sei, dass viele der im Dienst-leistungsbereich neu entstandenen Berufe in Unternehmen und bei Schulabgängern noch zu wenig bekannt seien. Ziel der Veranstaltung müsse sein, die neuen Berufe bekannter zu machen und gemeinsam zu überlegen, "wie diese neuen Berufe stärker in der Branche verankert und die Zahl der Ausbildungsverhältnisse erhöht werden kann."
Unternehmensnahe Dienstleistungen - Motor für Wirtschafts- und Stellenwachstum
Walter Ganz, Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) in Stuttgart
[PDF - 2,16 MB]
(URL: http://www.jobstarter.de/pot/download.php/M%3A1376+Pr%26auml%3Bsentation+Walter+Ganz/~/_media/01Ganz_Unternehmensnahe_DL_FN_25102007.ppt.pdf)
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