Regionalbüros

Fachveranstaltung:"Ausbildungsplätze schaffen und regionale Strukturen entwickeln - Das BMBF-Programm JOBSTARTER"

am 12. Dezember 2007 im Rahmen des 10. Bayerischen Berufsbildungskongresses in Nürnberg


veranstaltet vom JOBSTARTER Regionalbüro Süd mit der Programmstelle im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und mit der Unterstützung des Regionalbüros Ost im Rahmen des Programms "JOBSTARTER - Für die Zukunft ausbilden".


Günstige Wachstumsprognosen in Verbindung mit dem strukturellen und demografischen Wandel rücken die Ausbildung als Instrument zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses in Unternehmen wieder mehr in den Fokus. Damit steigt zum einen der Bedarf an Informations-, Beratungs- und Unterstützungsangeboten zu Fragen der Ausbildung. Aber auch die Nachfrage nach Modellen, die eine flexiblere Ausrichtung der Ausbildung an den spezifischen betrieblichen Anforderungen erlaubt, wird immer größer. Die Fachveranstaltung widmete sich diesem Thema und zeigte Wege auf, wie Ausbildung in den Unternehmen und Regionen besser verankert werden kann.
Ca. 80 Bildungsexperten aus Wirtschaft und Politik diskutierten mit Entscheidungsträgern aus Unternehmen, wirtschaftsnahen Institutionen und Experten aus den Bereichen Aus- und Weiterbildung innovative Ansätze zur bedarfsgerechten Gestaltung beruflicher Ausbildung sowie Unterstützungsmöglichkeiten, die Unternehmen den Einstieg in die betriebliche Ausbildung erleichtern.



Ergänzt wurde die Fachveranstaltung durch eine JOBSTARTER-Projekt-Ausstellung am 12. Dezember 2007 und einen JOBSTARTER-Informationsstand vom 10.-13. Dezember 2007.


"Zukunftsperspektive für die duale Ausbildung - Das Programm JOBSTARTER"
Christoph Acker, Programmstelle JOBSTARTER im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

"Im Hinblick auf die nach wie vor angespannte Situation auf dem Ausbildungsstellenmarkt ist es wichtig, Betriebe dafür zu gewinnen zusätzliche Ausbildungsplätze anzubieten und Jugendlichen einen Start ins Berufsleben zu ermöglichen", betonte Christoph Acker in seiner Begrüßungsrede. Das Ausbildungsstrukturprogramm JOBSTARTER biete eine breite Palette von Instrumenten, um Betriebe, die bisher nur wenig oder gar nicht ausbilden, dabei zu unterstützen, Ausbildung auf den Weg zu bringen. "Bis zum Oktober 2007 konnten von den derzeit 145 geförderten Projekten rund 8.200 zusätzliche Ausbildungsstellen akquiriert werden, davon 60 % Prozent bei Betrieben, die erstmalig ausbilden", so Acker.



"Der Bayerische Weg zur Förderung der Ausbildung"
MR Manfred Warmbein, Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, JOBSTARTER-Ländervertretung Bayern

"Bayern zeichnet sich dadurch aus, dass es bundesweit die wenigsten außerbetrieblichen Ausbildungsplätze gibt und dass über 60% aller beruflichen Erstausbildungen im dualen System stattfinden. Auch unsere Altbewerberquote von 46% stellt bundesweit den günstigsten Stand dar", berichtete Ministerialrat Manfred Warmbein, Leiter des Referats Berufsbildung im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit, Sozialordnung, Familie und Frauen. Dies verdanke sich vor allem einer leistungsfähigen und ausbildungsbereiten Wirtschaft. Dennoch gebe es keinen Grund, sich entspannt zurückzulehnen: "Um den Fachkräftenachwuchs für die Wirtschaft zu sichern sind verstärkte Anstrengungen erforderlich", so Manfred Warmbein, "vor allem ist es wichtig, den Anteil an Altbewerbern zu senken und die Ausbildungsfähigkeit und Ausbildungswilligkeit der Jugendlichen weiter zu steigern." Maßnahmen zur Einstiegsqualifizierung Jugendlicher wie z. B. das EQJ-Programm, das in Bayern außergewöhnlich stark in Anspruch genommen wird sowie die Ausbildungsinitiative "Fit For Work" könnten hierfür beispielgebend sein. "Die Eingliederungsquoten des EQJ liegen bei 70%. Durch "Fit For Work", das durch das Bayerische Staatsministerium für Arbeit, Sozialordnung, Familie und Frauen und den Europäischen Sozialfonds gefördert wird, konnten seit 2004 in Bayern 15.000 zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen werden."



"JOBSTARTER im Kontext von Regionalentwicklung und zukünftiger Fachkräftesicherung"
Christoph Acker, Programmstelle JOBSTARTER im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

"Regionalentwicklung und Fachkräftesicherung kann durch Förderprogramme wie JOBSTARTER positiv beeinflusst werden, wenn Betrieben und Jugendlichen ein bedarfsgerechtes Informations- und Dienstleistungsangebot offeriert wird und die vielfältigen Aktivitäten auf dem Ausbildungsmarkt miteinander verzahnt und koordiniert werden", machte Acker deutlich. Ergebnisse einer Untersuchung des Bundesinstituts für Berufsbildung, bei der 100 JOBSTARTER-Projekte über ihre Dienstleistungsangebote für Unternehmen und ihre Strategien zur Verbesserung der regionalen Ausbildungssituation befragt wurden, bestätigten dies. "Schwerpunkte der Aktivitäten von JOBSTARTER-Projekten richten sich auf eine bessere Vernetzung regionaler Ausbildungsakteure, eine Intensivierung der Aktivitäten im externen Ausbil-dungsmanagement und eine Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft."

Dokumente

  • Handout zur Fachtagung

    [PDF - 2,98 MB]

     (URL: http://www.jobstarter.de/pot/download.php/M%3A1362+Handout+zur+Fachtagung/~/_media/Handout_10._BBK_gesamt.pdf)

  • Präsentation Christoph Acker

    [PDF - 689,6 kB]

    Zukunftsperspetive für die duale Ausbildung - Das Programm JOBSTARTER (URL: http://www.jobstarter.de/pot/download.php/M%3A842+Pr%26auml%3Bsentation+Christoph+Acker/~/_media/1Acker_BBK_Nuernberg_1.ppt.pdf)

  • Präsentation Christoph Acker

    [PDF - 98,4 kB]

    JOBSTARTER im Kontext von Regionalentwicklung und zukünftiger Fachkräftesicherung (URL: http://www.jobstarter.de/pot/download.php/M%3A843+Pr%26auml%3Bsentation+Christoph+Acker/~/_media/2Acker_BBK_Nuernberg_2.ppt.pdf)

Ansprechpartner

    • JOBSTARTER-Regionalbüro Süd
    • Simone Adler
    • Telefonnummer: 0911 277 79 52
    • E-Mail-Adresse:
    • JOBSTARTER-Regionalbüro Süd
    • Christa Oberth
    • Telefonnummer: 0911 / 277 79 45
    • E-Mail-Adresse: