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Regionalkonferenz am 25. Juni 2007 in München (Ausgewählter Menüpunkt)
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Bayerische Unternehmer mit Migrationshintergrund für betriebliche Berufsausbildung gewinnen, lautete das Motto der achten Konferenz der bundesweiten Konferenzreihe "Aktiv für Ausbildungsplätze", die am 25. Juni 2007 in der IHK für München und Oberbayern stattfand.
Mehr als 100 Teilnehmer, darunter Vertreter aus Politik und Kammern sowie Berufsbildungsexperten der Region tauschten sich am 25. Juni in der IHK für München und Oberbayern über die in Bayern bereits etablierten Aktivitäten für mehr Ausbildungsplätze in Unternehmen mit Inhabern ausländischer Herkunft aus und diskutierten über eine Weiterentwicklung dieser Maßnahmen. Unternehmer mit Migrationshintergrund sind inzwischen zu einem wachsenden Wirtschaftsfaktor in Bayern und insbesondere in München avanciert: Laut neuesten Schätzungen haben allein in der Bayerischen Landeshauptstadt über 10.000 Unternehmer einen Migrationshintergrund. Zu den Partnern dieser Veranstaltung gehörte neben der Münchner IHK sowie der Handwerkskammer auch das Projekt des Referats für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München MOVA plus. Das Projekt unterstützt Münchner Unternehmer ausländischer Herkunft auf ihrem Weg zum Ausbildungsbetrieb. Weitere Mitorganisatoren der Tagung - die Ausbildungsinitiative Ausländische Unternehmer AAU e.V. Augsburg sowie der Ausbildungsring Ausländischer Unternehmer e.V. Nürnberg - können zu den Pionieren bei der Arbeit mit Unternehmern mit Migrationshintergrund gezählt werden. Beide Initiativen, die bereits Ende der 90er Jahre gegründet wurden, haben sich als kompetente Ansprechpartner für die Zusammenarbeit mit Menschen mit Migrationshintergrund etabliert und sind inzwischen weit über Bayern hinaus bekannt.
Die Bayerische Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, Christa Stewens, machte deutlich, dass Berufsausbildung der Grundstein für den späteren beruflichen Erfolg ist. "Es sind weiterhin große Anstrengungen erforderlich, um allen bei uns aufwachsenden jungen Menschen Perspektiven für ein erfülltes Berufsleben zu eröffnen", so Stewens. Sie ermutigte Unternehmer mit Migrationshintergrund, sich noch mehr als bisher für die berufliche Ausbildung einzusetzen: "Hier liegt noch ein großes Potenzial, das für die Ausbildung erschlossen werden muss. Durch die Bereitstellung von Ausbildungsplätzen, die natürlich auch deutschen Jugendlichen offen stehen, stellen sie unter Beweis, dass sie sich nicht nur wirtschaftlich, sondern auch gesellschaftlich integriert haben."
Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Andreas Storm, erklärte: "Wir wollen die wachsende Wirtschaftskraft von Unternehmern ausländischer Herkunft verstärkt für die Berufsausbildung nutzen. Ihre Zahl hat sich bundesweit seit den 90er Jahren auf rund 300.000 Unternehmen fast verdoppelt." Das BMBF bietet mit dem Programm JOBSTARTER / Programmbereich KAUSA - Koordinierungsstelle Ausbildung in Ausländischen Unternehmen (KAUSA) eine intensive Förderung, um die Ausbildungsbereitschaft in Unternehmen mit Inhabern ausländischer Herkunft zu erhöhen. "Unser Ziel ist es, bis 2010 bundesweit rund 10.000 neue Ausbildungsplätze in diesen Unternehmen zu erschließen", so Storm.
Trotz des wachsenden Bewusstseins über die Bedeutung der beruflichen Ausbildung im eigenen Unternehmen bilden im bundesweiten Durchschnitt nur etwa 16 Prozent der türkischstämmigen Unternehmen selbst aus, teilte Dr. Rainhardt Freiherr von Leoprechting, der Präsident der Türkisch-Deutschen Industrie- und Handelskammer (TD-IHK), mit. Er berichtete über die erfolgreiche Projektarbeit der TD-IHK im Rahmen des BMBF-Programms STARegio: "Durch direkte Ansprache und intensives Coaching konnte unser bilinguales Team in zwei Jahren in 182 Betrieben bereits 225 neue Ausbildungsplätze akquieren."
Begrüßungsrede des Präsidenten der Türkisch-Deutschen Industrie- und Handelskammer (TD-IHK)
Der Präsident der IHK für München und Oberbayern, Erich Greipl, unterstrich die Wichtigkeit der gemeinsamen Anstrengungen aller Beteiligten. "Wir wollen ausländische Unternehmer ermutigen, noch mehr auszubilden. Dafür müssen wir Netzwerke bilden. Denn nur gemeinsam kann es gelingen, den Betrieben wie den Familien die Vorteile wie auch die Notwendigkeit einer dualen Berufsausbildung, wie sie weltweit Anerkennung findet, zu vermitteln."
Der Vizepräsident der Handwerkskammer für München und Oberbayern Werner Obermeier wies auf die noch nicht erschöpften Ausbildungsplatzpotenziale bei Handwerksunternehmen mit Migrationshintergrund hin und erklärte als Ziel, die Quote zu erhöhen. Zudem müsse bei Schulabgängern insgesamt auf eine Verbesserung der Sprachkompetenz hingewirkt werden. "Wir im Handwerk sorgen in der betrieblichen Berufsausbildung dann für die Qualifikation hin zu gefragten Fachkräften."
Begrüßungsrede des Vizepräsidenten der Handwerkskammer für München und Oberbayern, Werner Obermeier
Im Laufe des moderierten Gesprächs "Integration durch Ausbildung" schilderten eine Unternehmerin und drei Unternehmer Ihre Erfahrungen mit der Ausbildung von Jugendlichen. Diese vier Gesprächsteilnehmer repräsentierten deutsche Betriebe, die von Personen mit einem Zuwanderungshintergrund gegründet wurden.
Teilnehmer:
Peter Dinc ist Inhaber einer Export- und Importfirma mit ca. 40 Mitarbeitern und drei Auszubildenden in Fürth bei Nürnberg. Das Thema Ausbildung liegt ihm so am Herzen, dass er sich seit Jahren im Vorstand des Ausbildungsringes Ausländischer Unternehmer in Nürnberg engagiert. Er bildet aus, um für seine Firma zukünftige Fachkräfte zu sichern. Auch sieht er seine Tätigkeit als Ausbilder als soziales Engagement. Seine potentiellen Auszubildenden sollen einen großen Willen und sicheres Auftreten mitbringen. Die Noten sind für Peter Dinc eher zweitrangig. Er ermutigte anwesende Unternehmer, sich mit der Ausbildung näher auseinanderzusetzen und sich vor allem mit entsprechenden Gesetzesvorlagen vertraut zu machen. "Es ist sehr empfehlenswert", so Dinc, "die Angebote der IHK an Ausbilderkursen zu nutzen und vor allem Unterstützung durch verschiedene Projekte und Institutionen wie bspw. die des Ausbildungsrings ausländischer Unternehmer AAU e.V. Nürnberg in Anspruch zu nehmen".
Ayhan Fidan hat zunächst eine Ausbildung zum Industriemechaniker gemacht und anschließend eine Prüfung zum Industriemeister abgelegt. Bereits vor 15 Jahren hat er sich selbständig gemacht; sein heutiges Unternehmen hat er vor sieben Jahren gegründet. Sieben feste und 16 freie Mitarbeiter sowie eine Auszubildende sind heute in seinem Unternehmen tätig. "Ich habe meine Mitarbeiter immer selbst angelernt und ihnen all das beigebracht, was ich in meinem Geschäft brauche. Irgendwann dachte ich mir, dass ich eigentlich gleich mit einer richtigen Ausbildung anfangen kann", erklärte er. Der Unternehmer ist überzeugt, dass ausgebildete Fachkräfte zum wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens maßgeblich beitragen können. Aber auch soziale Aspekte spielen für ihn bei der Ausbildung junger Menschen eine große Rolle. Für die zukünftigen Ausbilder halte er für wichtig, sich mit den wichtigsten Vorschriften und Gesetzen in Bezug auf die Ausbildung vertraut zu machen. Dazu hat Ayhan Fidan selbst ebenfalls einen IHK-Ausbilderkurs belegt.
Emine Ates, Friseurmeisterin und Geschäftsinhaberin vom Emi`s Hairdesign in Augsburg ist seit 16 Jahren auf dem Markt. Sie beschäftigt neun Fachkräfte, drei Azubis, sowie eine Mitarbeiterin am Empfang und einen Praktikanten. "Nach bestandener Meisterprüfung darf man automatisch ausbilden und das habe ich gemacht", so Ates über ihren Einstieg in die Ausbildung. Im Friseurgeschäft mit seinen schnell wechselnden Trends sorgen die Auszubildenden immer für frischen Wind. Sie helfen wettbewerbs- und wandlungsfähig zu bleiben. "Gut ausgebildete Fachkräfte ziehen ja schließlich auch Kunden an", so Emine Ates. Bei den Azubis lege sie einen großen Wert auf die Liebe zum Beruf und Werte wie Ehrlichkeit und Pünktlichkeit.
Diplom Ingenieur Bayram Maussomi ist seit vielen Jahren erfolgreich mit einem eigenen Ingenieurbüro selbständig. Der Unternehmer persischer Herkunft betreibt darüber hinaus den Lebensmittelhandel Superpars in Augsburg. In seinem Lebensmittelgeschäft arbeiten derzeit drei feste Mitarbeiter und eine Aushilfe. Im Verbund mit der Ausbildungsinitiative ausländische Unternehmer AAU Augsburg hat er seine Tochter zur Kauffrau im Einzelhandel mit dem Schwerpunkt Lebensmittel ausgebildet und somit auch die Nachfolgefrage gleich gelöst. Vor kurzem bestand sie erfolgreich ihre Abschlussprüfung und soll das Lebensmittelgeschäft weiterführen. "Die AAU hat einen Ausbildungsvertrag mit meiner Tochter und einen Kooperationsvertrag mit mir abgeschlossen. Während der gesamten Ausbildungsdauer war ich im ständigen Kontakt mit den AAU-Mitarbeitern. Sie haben mir alles Wichtige über Ausbildung beigebracht", erklärte Bayram Maussomi.
Nach der Pause wurde der Austausch in zwei moderierten Fachforen fortgesetzt. Unternehmer mit Migrationshintergrund berichteten dabei aus ihrer betrieblichen Praxis und tauschten sich über die Situation mit der Ausbildung im Handwerk, in Handel, Dienstleistungen und in den freien Berufen aus.
Teilnehmer beider Fachforen waren sich darüber einig, dass die erfolgreiche Ausbildungsplatzakquise in Migrantenunternehmen nur durch das Zusammenwirken aller Beteiligten möglich ist. Aus Unternehmersicht ist die Beratung und Begleitung sowie die Vermittlung von Jugendlichen ganz wichtig und sollte weiter ausgebaut werden. Die in vielen Städten bereits existierenden Einzelinitiativen und Träger sollten daher noch enger zusammenarbeiten und sich in regelmäßigen Abständen austauschen. Es wäre dabei wünschenswert ausländische Unternehmerverbände, diverse Migrantenorganisationen, bei manchen Ethnien aber auch Konsulate und religiöse Institutionen zur Mitarbeit zu bewegen.
Durch die Aussetzung der AEVO ist die Teilnahme an einem Ausbilderkurs für die zukünftigen Ausbilder momentan nicht mehr verpflichtend. Die Unternehmer betonten jedoch einstimmig, dass die richtige Vorbereitung auf die Ausbildung unabdingbar sei. Die Ausbilderseminare für neu einsteigende Unternehmen bieten eine sehr gute Möglichkeit, die wesentlichen Kenntnisse zu Durchführung der Ausbildung zu erwerben. Auch seitens der Kammer wurde eine Teilnahme an einem Ausbilderseminar oder sogar das Ablegen einer Ausbilder-Eignungsprüfung sehr empfohlen.
Der reibungslose Verlauf der Ausbildung, hänge im Wesentlichen von der Einstellung der Eltern ab. Alle Beteiligten unterstrichen in ihren Beiträgen ausdrücklich die Notwendigkeit, die Elternhäuser von Auszubildenden als Kooperationspartner zu gewinnen. Selbst eine mittelprächtige Ausbildung sei immer noch besser als keine, waren sich die Forumteilnehmer einig. Leider sehen das nicht alle Eltern so. Als Folge werden die Jugendlichen zu Hause nicht genügend motiviert. Familien müssten daher viel mehr unterstützt werden, so das Fazit. Damit aktuelle Informationen auch bei Eltern der Jugendlichen mit Migrationshintergrund besser ankommen, sei es hilfreich die Zusammenarbeit mit den ethnischen Medien oder mit Migrantenorganisationen und natürlich mit den Schulen zu intensivieren.
Die Teilnehmer waren sich darüber einig, dass das Modell der Verbundausbildung bei den Unternehmern mit Migrationshintergrund popularisiert werden sollte. Interessant sei vor allem die Möglichkeit in einem Ausbilderverein auszubilden. Das biete den Betrieben eine hervorragende Möglichkeit auch ihre eigenen Arbeitsabläufe zu professionalisieren und dabei von den Coachingangeboten solcher Träger zu profitieren.
Trotz der zahlreich existierenden Informationen zum deutschen dualen Ausbildungssystem, haben erstaunlich wenige Unternehmer mit Migrationshintergrund genaue Vorstellungen über die Einrichtung eines Ausbildungsplatzes im eigenen Betrieb. Ein Grund dafür sei paradoxerweise ebendiese Informationsüberflutung. Unternehmern fehle einfach die Zeit sich durch dieses Informationsdickicht zu arbeiten. Aus der Sicht der Unternehmer seien präzise Übersichten sehr wünschenswert. Bei der Zusammenstellung von Informationen sollte auch auf fremdsprachiges Material als Anreiz zurückgegriffen werden. Das könne das Interesse an dem Thema wecken.
Im Handwerk kommt es oft zu den Situationen, in denen ein Teil des Betriebes in den Zuständigkeitsbereich der IHK fällt. Die Unternehmer wissen in diesem Fall oft nicht, an welche Kammer sie sich wenden sollten. Man wünsche sich klare Ansprechpartner und konkrete Hilfe und nicht ein Ping-Pong-Spiel, so die Unternehmer.
Die im Laufe der Konferenz gesammelten Ideen über die zukünftige Ausrichtung der regionalen Aktivitäten, die zur Erhöhung der Ausbildungsbeteiligung von Unternehmen mit Inhabern ausländischer Herkunft beitragen sollen, wurden zusammenfassend von Volker Grünewald, stellvertretender Leiter der Programmstelle JOBSTARTER, präsentiert.
Anhand der Beispiele insbesondere aus Augsburg und Nürnberg wurde deutlich, dass eine gute Vernetzung in der Region unabdingbar für eine erfolgreiche Werbung um Ausbildungsplätze in der Zielgruppe Unternehmer mit Migrationshintergrund ist. Dabei wurde klar, dass Projekte als Vermittler zwischen den Kammern und Institutionen und den Unternehmern agieren und mit einer guten Vernetzung zu den zuständigen Stellen und den Vereinen und Verbänden der Migranten ein seit vielen Jahren funktionierendes Netzwerk aufgebaut haben. Ein gutes Beispiel dafür ist die Ausbildungsinitiative Ausländische Unternehmer in Augsburg, in der Unternehmer mit Migrationshintergrund und die Industrie- und Handelskammer Mitglied sind.
Es wurde ebenfalls festgestellt, dass eine regionale Strategie mit allen Partnern aufgebaut und stetig ausgebaut werden muss, damit Unternehmer mit Migrationshintergrund dauerhaft in die Struktur der Beruflichen Bildung eingebunden bleiben.
In den Fachforen wurde darüber diskutiert, wie das Beratungsangebot der Kammern den Unternehmern näher gebracht werden kann. Dabei wurde vereinbart, dass man die Informationsangebote verstärkt auf Unternehmen mit Migrationshintergrund abstimmen will. Mehrsprachige Broschüren, wie sie JOBSTARTER / KAUSA herausgibt, sollen die Kommunikation in deutscher Sprache nicht ersetzen. Sie können aber ein Signal an Unternehmen sein, dass sie die Angebote der IHK und der HWK stärker nutzen.
Ebenfalls am Beispiel der Projekte Ausbildungsinitiative Ausländische Unternehmer Augsburg und Ausbildungsring Ausländischer Unternehmer Nürnberg wurde in der Diskussion deutlich, dass die Basis für den Erfolg der Aufbau von Vertrauen zwischen Unternehmern und der Projektstelle ist. Das Angebot der beiden Projekte ist in den jeweiligen Städten verankert und gut bekannt, und es spricht sich in den verschiedenen ethnischen Gruppen herum, dass dort kompetente Hilfe geboten wird. Das bedeutet letztlich, dass ein Engagement in den Regionen auf längere Zeit hin angeboten werden muss.
Intensiv wurde darüber gesprochen, dass es vielen Unternehmern schwer fällt, den richtigen Auszubildenden für das eigene Unternehmen zu finden. Die Schüler sollen ein realistisches Bild von der Arbeitswelt vermittelt bekommen, aber auch eigene Neigungen erkennen, bevor sie sich auf eine Ausbildung einlassen. Dies kann am besten über verschiedene Arten von Praktika vermittelt werden. Auch hier ist der Service der Agenturen für Arbeit und anderer Institutionen nicht genügend bekannt. Insbesondere wurde auf eine längerfristige Kooperation mit Schulen hingewiesen, an der auch kleinere Unternehmen teilnehmen können. Der Vorschlag, diese Kooperationsbeziehungen auch zwischen Schulen und Unternehmern mit Migrationshintergrund zu stärken, war einhellige Meinung der Anwesenden.
Und Hinausgehen meint, dass die Institutionen, die sich in gemeinsamer Anstrengung um den Ausbau der beruflichen Bildung in Unternehmen mit ausländischen Inhabern bemühen, auf diese zugehen müssen. Da reicht vielfach nicht ein einziger Besuch, da muss der Betrieb durchaus mehrfach aufgesucht werden, um nicht nur das Informationsdefizit peu à peu abzubauen, sondern das oben erwähnte Vertrauen aufzubauen. Die Erfahrungen der Projekte und der Kammern, zeigen, dass die Inhaber ausländischer Unternehmen, mehr als andere Unternehmer, die meiste Zeit des Tages in ihrem Betrieb verbringen, d.h., es ist wesentlicher schwieriger, sie zu Veranstaltungen zu locken. Da heißt es hingehen, um ihnen die Vorteile der Ausbildung vor Ort aufzuzeigen. Und konkrete Hilfen anzubieten, nicht nur bei der anfangs ungewohnten Bewältigung der Regularien und Formalitäten der Ausbildung, sondern ganz praktisch auch da, wo es darum geht, geeignete Bewerber zu finden. Denn es darf nicht sein, dass nach einem erfolgreichen Entscheidungsprozess der Unternehmer für Ausbildung die bereitgestellten Plätze nicht adäquat besetzt werden können. Der Gefahr, diese Unternehmer wieder zu verlieren, kann nur durch gute Erfahrungen mit der ersten selbst durchgeführten Berufsausbildung begegnet werden.
[PDF - 122,6 kB]
(URL: http://www.jobstarter.de/_media/programm_muenchen.pdf)
[PDF - 43,3 kB]
(URL: http://www.jobstarter.de/_media/Rede_Christa_Stewens.pdf)
[PDF - 75,2 kB]
(URL: http://www.jobstarter.de/_media/Rede__Dr._von_Leoprechting.pdf)
[PDF - 34,2 kB]
(URL: http://www.jobstarter.de/_media/Rede_Werner_Obermeier.pdf)