10 Jahre JOBSTARTER – 10 Jahre stark für die Ausbildung

Neue Ausbildungsplätze und Lösungswege für aktuelle Herausforderungen auf dem Ausbildungsmarkt und in der Ausbildung finden – darauf zielt das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit JOBSTARTER. Seit 2006 greift das Programm berufsbildungspolitische Themen auf.


Junger Mann sprüht mit einer Dose Fett auf eine Fahrradkette.Bildzoom
Betriebe unterstützen, Ausbildung gestalten und Fachkräfte gewinnen: JOBSTARTER setzt sich seit 2006 für die berufliche Bildung ein.

Der demografische Wandel und die Digitalisierung der Berufswelt stellen die berufliche Bildung vor große Herausforderungen: Die Zahl der Schulabgängerinnen und -abgänger sinkt kontinuierlich und gleichzeitig entscheiden sich viele Jugendliche für eine akademische Ausbildung. Der Fachkräftemangel ist bereits heute fast in der gesamten Wirtschaft spürbar. Insbesondere kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU) suchen händeringend nach Nachwuchskräften. Denn sie stehen auch mit großen Konzernen im Wettbewerb um den begehrten Nachwuchs. Zudem stellen der technische Fortschritt und der digitale Wandel hohe Anforderungen an KMU. Sie müssen ihren Betrieb auf neue Arbeitsabläufe und Technologien einstellen, ihre Ausbildung modern und attraktiv halten und Jugendliche zukunftsorientiert ausbilden. Auf der anderen Seite stehen Jugendliche, die die Schule verlassen, und deren Eltern vor neuen Herausforderungen. Die Jugendlichen haben ganz andere Optionen für ihre berufliche Zukunft als noch vor 20 Jahren. Vielen Jugendlichen, und insbesondere deren Eltern, fehlen Informationen über die berufliche Bildung.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) reagiert mit dem Programm JOBSTARTER plus auf diese aktuellen Herausforderungen. Es bietet mit einer großen Zahl an Projekten den Praktikern der beruflichen Bildung ein umfangreiches Angebot zur Verbesserung der regionalen Ausbildungsstruktur und zur Unterstützung von KMU. Bereits seit 2006 gewinnt das BMBF mit dem Programm – bis 2014 unter dem Namen JOBSTARTER – Betriebe und Jugendliche für die Ausbildung, berät bei der Gestaltung der Ausbildung und unterstützt bei Problemen zu Beginn der Ausbildung. Das Programm JOBSTARTER wird aus Mitteln des BMBF und des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert.

Grafische Darstellung der wichtigsten Zahlen aus dem JOBSTARTER-ProgrammBildzoom
JOBSTARTER-Projekte konnten in zehn Jahren rund 66.000 Ausbildungsplätze akquirieren.

10 Jahre Projektförderung – das heißt zehn Förderrunden und 436 geförderte Projekte in ganz Deutschland. Doch was hat das BMBF mit JOBSTARTER erreicht und welche Probleme müssen weiter angepackt werden? Wir werfen mit Ihnen einen Blick zurück und geben einen Ausblick auf die Herausforderungen der Zukunft.

BMBF stärkt duale Berufsausbildung

JOBSTARTER wurde als dynamisch-flexibles Programm konzipiert, das heißt: Die thematischen Schwerpunkte der zehn Förderrunden orientierten sich an den aktuellen Entwicklungen auf dem Ausbildungsmarkt. Dadurch konnten jederzeit bedarfsorientierte, praxisnahe und zeitgemäße Konzepte und Instrumente gefördert werden.

Grafische Darstellung: Situation auf dem Ausbildungsmarkt und Reaktion von JOBSTARTERBildzoom
JOBSTARTER reagierte mit seinen Förderschwerpunkten jederzeit auf den Ausbildungsmarkt.

Porträtbild von Kornelia HauggBildzoom
Kornelia Haugg ist Abteilungsleiterin im BMBF.

„Das Bundesbildungsministerium greift mit seinen Initiativen und Maßnahmen aktuelle Herausforderungen auf dem Ausbildungsmarkt auf.

JOBSTARTER ist dabei ein wichtiges Innovationsprogramm, mit dem wir über die Projektförderung neue Konzepte und Lösungswege anstoßen.“

Kornelia Haugg, Abteilungsleiterin im BMBF


Zum Start des Programms 2006 fanden in Deutschland viele Jugendliche keinen Ausbildungsplatz, heute suchen die Betriebe händeringend nach Fachkräften. Daher setzten sich JOBSTARTER-Projekte der ersten Stunde dafür ein, zusätzliche betriebliche Ausbildungsplätze zu schaffen und diese passgenau zu besetzen. Sie motivierten zum Beispiel kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in die Ausbildung einzusteigen oder ihr Ausbildungsengagement zu erhöhen.

Aktuell laufende Projekte konzentrieren sich dagegen darauf, regionale Unterstützungsstrukturen für Betriebe aufzubauen und neue Bewerbergruppen zu erschließen. Sie zeigen KMU beispielsweise auf, mit welchen Angeboten sie Jugendliche für eine Ausbildung in ihrem Unternehmen gewinnen können. Das verbindende ist immer die starke Ausrichtung auf den Bedarf kleiner und mittlerer Unternehmen. Außerdem wirken alle JOBSTARTER-Projekte vor Ort und in die Regionen hinein. Sie kennen den spezifischen Bedarf ihrer Region und arbeiten eng mit der regionalen Wirtschaft und Akteuren der Berufsbildung zusammen.

Im Fokus: Fachliche Schwerpunkte des Programms JOBSTARTER

Grafische Darstellung: Die zehn Förderrunden im Programm JOBSTARTER und die FörderthemenBildzoom
Jede Förderrunde in den Programmen JOBSTARTER, JOBSTARTER CONNECT und JOBSTARTER plus hat ihre eigenen Schwerpunkte.

Verbundausbildung, Stiftungen, Ausbildung in Teilzeit, Zusatzqualifikationen: In zehn Jahren hat sich JOBSTARTER für viele Ausbildungsthemen stark gemacht.

Zwei Themen waren dabei jederzeit zentraler Bestandteil der Projektförderung: Zum einen das Externe Ausbildungsmanagement, das KMU vor und während der Ausbildung unterstützt. Zum anderen ein Maßnahmenbündel zum Thema „Ausbildung und Migration“, das vor allem Beratungsangebote für Selbstständige und Jugendliche mit Migrationshintergrund bereithält.

Service für Betriebe: das Externe Ausbildungsmanagement

In Ausbildungsfragen beraten, geeignete Bewerberinnen und Bewerber auswählen und unbekannte Ausbildungsberufe bewerben – das Externe Ausbildungsmanagement umfasst viele praktische Angebote und wird individuell und flexibel am Bedarf des Betriebs ausgerichtet. Es bietet Unterstützung in allen Ausbildungsbelangen und reicht von der Aufnahme über die Durchführung bis hin zum Abschluss der Ausbildung. Kerninstrument des EXAM ist das sogenannte Matching. Dabei werden Jugendliche passgenau in Ausbildung vermittelt.

Die aktuell laufenden Projekte entwickeln das EXAM strukturell weiter: Sie erschließen bereits vorhandene regionale Angebote für die Betriebe und erarbeiten so regionale Unterstützungsstrukturen.

Gemeinsam mit Arbeitsagenturen, Kammern und vielen weiteren Akteuren im regionalen Netzwerk entwickeln die Projekte Ansätze, wie betrieblicher Bedarf und Unterstützungsleistungen besser zueinander finden. Dabei setzen sie gezielt vorhandene Angebote der betrieblichen Unterstützung ein, wie zum Beispiel ausbildungsbegleitende Hilfen, Einstiegsqualifizierungen oder assistierte Ausbildungen.

Mehr Informationen über EXAM finden Sie auf unserer Themenseite. Ein Beispiel, wie JOBSTARTER-Projekte EXAM umsetzen, finden Sie in unserem Praxis-Beispiel.

Grafische Darstellung: Häufigkeit der von Betrieben in Anspruch genommenden Dienstleistungen des Externen AusbildungsmanagementsBildzoom
Wenn JOBSTARTER Betriebe durch Externes Ausbildungsmanagement unterstützte, wurden vor allem Informations- und Beratungsleistungen genutzt.

Unterstützung für Migranten: KAUSA

Die Koordinierungsstelle „Ausbildung und Migration“ wurde 1999 gegründet. KAUSA gehörte zu den fünf Vorgängerprogrammen, aus denen JOBSTARTER 2006 hervorgegangen ist. Seitdem ist KAUSA Teil des Ausbildungsstrukturprogramms. KAUSA hat zum Ziel, Selbstständige mit Migrationshintergrund für die Berufsausbildung zu gewinnen, die Ausbildungsbeteiligung von jungen Migranten und Flüchtlingen zu erhöhen sowie Eltern über die berufliche Ausbildung zu informieren. Aktuell übernehmen 29 KAUSA Servicestellen die Projektarbeit vor Ort. Sie etablieren regionale Beratungsnetzwerke, um Selbstständige, jugendliche Migranten und junge Flüchtlinge sowie Eltern in Ausbildungsfragen zu unterstützen.

Grafische Darstellung: Erfolge der KAUSA Servicestellen in ZahlenBildzoom
Die KAUSA Servicestellen der 6. Förderrunde JOBSTARTER und der 1. Förderrunde JOBSTARTER plus konnten bereits viele Erfolge erzielen.

Zusätzlich zur Projektförderung führt die Koordinierungsstelle KAUSA bei der Programmstelle JOBSTARTER viele Maßnahmen im Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit durch: Mit dem KAUSA Medienpreis werden seit 2010 Journalistinnen und Journalisten ausgezeichnet, die zu einer ausgewogenen Berichterstattung über Migrantinnen und Migranten beitragen. 2013 entwickelte KAUSA das Konzept des KAUSA Jugendforums. Dabei entdecken junge Menschen mit Migrationshintergrund ihre Stärken und werden ermutigt, ihren Weg in die Arbeitswelt zu gehen. Das KAUSA Jugendforum wurde mittlerweile von einigen KAUSA Servicestellen als Erfolgsformat übernommen. Der Elternratgeber – eine Broschüre, die mittlerweile in 18 Sprachen erhältlich ist – informiert Eltern über die Chancen und Vorteile einer dualen Ausbildung.

Mehr Informationen über KAUSA finden Sie auf unserer Themenseite. Mehr über die aktuellen Entwicklungen bei KAUSA erfahren Sie in diesem Magazin-Beitrag.

Neue Bewerbergruppen erschließen

Damit junge Erwachsene mit Familienverantwortung die Chance haben, sich beruflich zu qualifizieren, hat JOBSTARTER sich für die Teilzeitberufsausbildung stark gemacht. Elf JOBSTARTER-Projekte haben durch langjährige Arbeit entscheidend dazu beigetragen, dass die Ausbildung in Teilzeit heute in vielen Unternehmen etabliert und deutschlandweit bekannt ist. Darüber hinaus entwickelte die Programmstelle Serviceangebote für die Praxis: Sie veröffentlichte den Leitfaden „Ausbildung in Teilzeit – Finanzierungsmöglichkeiten des Lebensunterhaltes im Überblick“ und den Praxisband „Ausbildung in Teilzeit – ein Gewinn für alle“ und machte mit einer groß angelegten Medienoffensive das Thema in der Öffentlichkeit bekannt.

Wir stellen Ihnen in unserem Praxis-Beispiel ein JOBSTARTER-Projekt der ersten Förderrunde vor, das Pionierarbeit in Sachen Teilzeitberufsausbildung geleistet hat.

In jüngster Zeit erschließen die Projekte weitere Bewerbergruppen für Betriebe. Das ist notwendig, da viele Unternehmen – vor allem die kleinen – heute Schwierigkeiten haben, passende Auszubildende zu finden. Die Zahl der gemeldeten unbesetzten betrieblichen Ausbildungsstellen erreichte laut Berufsbildungsbericht 2015 mit rund 37.100 (plus 10 Prozent) im langjährigen Vergleich einen neuen Höchststand.

Auf diese Entwicklung reagierte JOBSTARTER. Seit 2013 fördert das Programm zunehmend Projekte, die sich darauf konzentrieren, neue Bewerbergruppen für die Ausbildung zu erschließen. Zum einen ermutigen die Projekte Betriebe, auch weniger leistungsstarke Jugendliche auszubilden. Dazu nutzten sie zum Beispiel konkrete Unterstützungsangebote wie die betriebliche Ausbildungsvorbereitung. Zum anderen entwerfen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort Konzepte, um leistungsstarke Jugendliche für die duale Berufsausbildung zu gewinnen. Gemeinsam mit Betrieben entwickeln sie Zusatzqualifikationen, die Auszubildende bereits während der regulären Ausbildung absolvieren und ihnen attraktive Karrierechancen eröffnen. Andere Projektteams zielen darauf ab, Betriebe für Studienabbrecherinnen und -abbrecher zu öffnen und gleichzeitig ehemals Studierende von den Vorteilen einer dualen Berufsausbildung zu überzeugen. Außerdem gibt es in manchen Regionen einen Bewerbermangel und in anderen einen Mangel an Ausbildungsplätzen. Diesem Passungsproblem begegnen einige Projekte, indem sie unversorgte Bewerberinnen und Bewerber in Ausbildung außerhalb ihrer Heimatregion vermitteln und die Mobilitätsbereitschaft der Jugendlichen erhöhen.

Mehr Informationen zu allen JOBSTARTER-Themen finden Sie unter Themen A-Z.


Porträtbild Katharina KanschatBildzoom
Katharina Kanschat leitet das Ausbildungsstrukturprogramm JOBSTARTER.

„Die Projektarbeit begleitet JOBSTARTER mit übergreifenden Initiativen. Wir setzen damit Themen und bringen wichtige Informationen in die Medien. Der KAUSA Medienpreis zeichnet beispielsweise junge Journalisten für ihre Berichterstattung über Bildung und Integration aus.

Das Veranstaltungsformat try5 verbindet die Angebote der Projekte mit der Berufsorientierung und die Medienoffensive Teilzeitberufsausbildung hat bundesweit viele junge Eltern für eine Ausbildung gewonnen.“

Katharina Kanschat, Leiterin der Programmstelle JOBSTARTER beim Bundesinstitut für Berufsbildung


Von 2006 bis 2016: die Entwicklung des Programms

Der Startschuss für JOBSTARTER

JOBSTARTER ist 2006 als das zentrale Programm des Bundesbildungsministeriums zur Stärkung der dualen Berufsausbildung in Deutschland gestartet. Mit JOBSTARTER vereinte das BMBF fünf Vorgängerprogramme – „APE – Ausbildungsplatzentwickler-Ost“, „Das Patenschaftsprogramm für Ausbildung“, „KAUSA“, „STARegio“ und „Regio-Kompetenz-Ausbildung“ – unter einem Dach. JOBSTARTER bündelte das Know-how der Vorgängerprogramme und setzte darüber hinaus neue Akzente zur Stärkung der beruflichen Bildung. Zur Umsetzung des Programms richtete das BMBF die gleichnamige Programmstelle beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) ein.

 


Porträtbild Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser, Präsident des Bundesinstituts für BerufsbildungBildzoom
Dr. Friedrich Hubert Esser ist Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung.

„Durch JOBSTARTER gewinnt das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) sowohl viele Erkenntnisse über betriebliche Problemlagen und Herausforderungen als auch über die Lösungsansätze, welche in der betrieblichen Realität wirklich erfolgversprechend sind.

Bei Forschung, Ordnung und Beratung ist das Programm auch Garant für eine funktionierende Wissenschafts-Politik-Praxis-Kommunikation. Deshalb ist JOBSTARTER für das BIBB ein großer Gewinn.“

Dr. Friedrich Hubert Esser, Präsident des BIBB


Im Laufe der Zeit sind weitere Programme und Initiativen hinzugekommen: 2008 wurde der Programmbereich JOBSTARTER CONNECT eingerichtet. CONNECT förderte Projekte, die die Anwendung von Ausbildungsbausteinen in der Praxis erprobten. Seit 2010 ist in der Programmstelle außerdem die Servicestelle Bildungsketten angesiedelt. 2015 startete die Informationskampagne „Du + Deine Ausbildung = Praktisch unschlagbar!“, die leistungsstarke Jugendliche für die duale Berufsausbildung begeistern will und die von der Programmstelle JOBSTARTER begleitet wird.

Flankiert wird die inhaltliche Arbeit von öffentlichkeitswirksamen Aktivitäten. Broschüren, eine umfangreichen Online-Präsenz, Fachtagungen, Workshops und Konferenzen sichern den Transfer der Ergebnisse aus der Projektarbeit und bieten einen Beitrag zur berufsbildungspolitischen Diskussion.

Die wichtigsten Ereignisse und Höhepunkte aus 10 Jahren JOBSTARTER finden Sie in unserer interaktiven Chronik.

Kompetenz vor Ort: Die JOBSTARTER-Regionalbüros

Tatkräftige Unterstützung erhält die Bonner Programmstelle von den vier Regionalbüros in Nord-, Süd-, Ost- und Westdeutschland. Sie erfüllen eine wichtige Brückenfunktion zwischen der zentralen Programmstelle, den Ausbildungsinitiativen und den entscheidenden Akteuren der beruflichen Bildung auf regionaler Ebene. Zu den Kernaufgaben der Regionalbüros gehören außerdem die Begleitung der Förderprojekte vor Ort, regionale Vernetzung, Durchführung von Fachtagungen und Workshops vor Ort sowie der Transfer erfolgreicher Projektansätze.

Mehr Informationen zu den Regionalbüros finden Sie unter „Wer wir sind“.


Portraitbild Peter AlbrechtBildzoom
Peter Albrecht leitet das JOBSTARTER-Regionalbüro Ost.

„In den Regionen geben die JOBSTARTER Projekte wichtige Impulse, die in den Kommunen und auch auf Landesebene eine große Bedeutung entfalten. Wir haben mit den vielen Projekten für die wichtigen Themen in den entscheidenden Gremien und bei vielen Partnern Türen öffnen können.

Zum Beispiel in Bereichen wie Teilzeitberufsausbildung, der Verbundausbildung oder bei der Integration von Migrantinnen und Migranten und mit den vielen Branchenorientierten EXAM-Ansätzen.“

Peter Albrecht, Leiter Regionalbüro Ost


Gut beraten: Der JOBSTARTER-Begleitausschuss

Der Erfolg des Programms basiert auch auf der Unterstützung durch die Expertinnen und Experten des JOBSTARTER-Begleitausschusses. Er besteht aus Vertreterinnen und Vertretern der Spitzenverbände der Wirtschaft, der Gewerkschaften, der Länder, verschiedener Bundesministerien, der Bundesagentur für Arbeit und der Wissenschaft.

Sie beraten die Programmstelle bei der Entwicklung der Förderstrategien und der Projektauswahl. Sie stellen zudem Verbindungen mit und Abgrenzungen zu anderen Förderprogrammen des Bundes und der Länder sowie zu aktuellen Entwicklungen in Berufsbildungspolitik und Berufsbildungsforschung her.

JOBSTARTER plus – auch in Zukunft stark für die Ausbildung

Im Sommer 2016 erschienen im Bundesanzeiger zwei Förderbekanntmachungen im Rahmen der dritten Förderrunde des Programms JOBSTARTER plus. Die thematischen Schwerpunkte richten sich dabei auch wieder nach den aktuellen Herausforderungen auf dem Ausbildungsmarkt: Gefördert werden sollen Projekte, die innovative Konzepte für die Aus- und Weiterbildung in der „Wirtschaft 4.0“ entwickeln und kleine und Kleinstunternehmen durch Externes Ausbildungsmanagement unterstützen.

Es heißt also auch weiterhin: Betriebe unterstützen, Ausbildung gestalten, Fachkräfte gewinnen – für eine starke berufliche Bildung in Deutschland.