05.12.2013 | Berlin

Geschichten, die das Leben schreibt: Verleihung des KAUSA Medienpreises 2013

Ausgewogene Berichterstattung über die Bildungswege von Migrantinnen und Migranten: dafür erhielten neun Journalistinnen und Journalisten den KAUSA Medienpreis.


Dunkelgraue Wolken hängen tief über Berlin, während ein eisiger Wind den Passanten an jeder Straßenecke scharf ins Gesicht peitscht. Orkan Xaver rollt bedrohlich heran und bringt Kälte und Schneeschauer in die Hauptstadt. Das ist kein Wetter, um das Haus zu verlassen.

Außenansicht der Gebäudefassade der Berliner Freiheit in der AbenddämmerungBildzoom
Warme Beleuchtung bei niedrigen Temperaturen: die Berliner Freiheit am Abend der Preisverleihung

Und doch – einige Menschen trotzen dem Sturm, laufen schnellen Schrittes über den Potsdamer Platz und hinein in die Berliner Freiheit 2. Dort werden sie in acht unterschiedlichen Sprachen und mit einem roten Teppich willkommen geheißen.

Feierlich sieht es aus in den in goldgelbes Licht getauchten Räumlichkeiten, die sich binnen weniger Minuten mit Menschen in dicken Wintermänteln, Schals und Handschuhen füllen.

Schnee, Kälte und Wind sind nichts Neues für eine Veranstaltung, die regelmäßig im Dezember stattfindet – eine Veranstaltung, die so gar nicht zu dem ungemütlichem Wetter passen mag: die Verleihung des KAUSA Medienpreises.

An diesem stürmischen 5. Dezember wird der Preis bereits zum vierten Mal vergeben. Immer in Berlin, immer in einer anderen Location. Zur Berliner Freiheit kamen in diesem Jahr knapp 150 Gäste. Darunter natürlich die Nominierten, die in vielen Fällen gemeinsam mit ihren Protagonisten anreisten. So zum Beispiel Antje Grebing und Salih Elmascan, Tobias Henkenhaf und Younis oder Yesim Ali Oglou und Safet Mistele. Dabei ging es für einige nicht nur um den Preis, sondern um viel mehr: um Perspektiven.

Erleben Sie den Abend der Preisverleihung in seiner Chronologie in unserer Bildergalerie.