Kurz berichtet Aktuelle Meldungen aus der Projektarbeit

Deutschlandweit unterstützen über 100 JOBSTARTER plus-Projekte kleine und mittlere Unternehmen dabei,
ihr Ausbildungsengagement aufrecht zu erhalten oder zu erhöhen.

„Kurz berichtet“ gibt einen schnellen Überblick über Neuigkeiten, Ergebnisse und Erfahrungen aus der Arbeit der Projekte.
Veranstaltungsdokumentationen der Projekte finden Sie hier ebenfalls.

Workshopreihe zur Digitalisierung gestartet

14. September 2018

Die Workshopreihe zum Thema „Ausbildung digital managen und organisieren“ des JOBSTARTER plus-Projekt „A 4.0“ ist gestartet. Sie wird gemeinsam mit dem Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum der Technischen Universität Ilmenau durchgeführt. Beim Workshop-Auftakt in Gotha am 29. August ging es um die Herausforderungen, die sich durch die Digitalisierung für die Berufsausbildung und die dortigen Akteure ergeben. Schwerpunkt waren die Aktualisierungen der Ausbildungsordnung in den Metall- und Elektroberufen.

Interessierte können jederzeit noch in die Workshopreihe einsteigen – der nächste Workshop ist für Mitte November geplant. Aktuelle Informationen, auch zur Anmeldung, veröffentlicht das Projekt auf seiner Projektseite.

Das Projekt „A 4.0 – betriebliche Bildung für die Industrie 4.0“ unterstützt KMU in der Metall- und Elektrotechnik, die Ausbildung an die Anforderungen von digitalisierter Produktion anzupassen.

KAUSA-Ausbildungsbotschafter in Sachsen-Anhalt aktiv

07. September 2018

Die KAUSA Servicestelle Sachsen-Anhalt Süd macht seit Kurzem junge Geflüchtete zu Ausbildungsbotschaftern. Mit Hilfe der Ausbildungsbotschafter möchte die KAUSA Servicestelle bestimmte Zielgruppen besser erreichen und ansprechen können. So unterstützen die Ausbildungsbotschafter die Arbeit der KAUSA Servicestelle, indem sie beispielsweise in Berufsvorbereitungsklassen den Schülerinnen und Schülern von ihren Erfahrungen auf dem Weg in Ausbildung berichten. Sie gehen auch in Betriebe, um diese für die Ausbildung von jungen Geflüchteten zu gewinnen.

Junger Mann erzählt etwas vor einer Berufsschuleklasse

Sayed Azizi berichtet von seinen Erfahrungen in der dualen Ausbildung.

KAUSA Servicestelle Sachsen-Anhalt Süd

„Ohne die Unterstützung durch die KAUSA Servicestelle wäre ich nicht so schnell in eine Ausbildung gekommen.“

Sayed Azizi, KAUSA-Ausbildungsbotschafter

Aktuell sind vier Ausbildungsbotschafter im südlichen Sachsen-Anhalt aktiv. Bei den bisher ausschließlich männlichen Ausbildungsbotschaftern handelt es sich um junge Geflüchtete, die mithilfe der KAUSA Servicestelle einen Ausbildungsplatz fanden – und mit ihrem Engagement als Ausbildungsbotschafter nun Etwas zurückgeben wollen. So wie Sayed Azizi, der sich im zweiten Jahr seiner Ausbildung zum Dachdecker befindet.

Die KAUSA Servicestelle Sachsen-Anhalt Süd informiert und berät Selbstständige und Jugendliche mit Migrationshintergrund sowie Geflüchtete zum Thema berufliche Bildung.

Neue Projektwebsite „Betriebliche Ausbildung 4.0“

31. August 2018

Das Jobstarter plus-Projekt: „A 4.0 – Betriebliche Bildung für die Industrie 4.0“ aus Gotha hat eine umfangreiche Projektwebsite gelauncht. Sie bietet mit aktuellen Meldungen, Fachbeiträgen und einem Glossar zahlreiche Informationen zum Thema „Digitalisierung in der Ausbildung“. Außerdem werden die Aktivitäten des Projekts vorgestellt.

Ziel des Projekts ist es, kleine und mittlere Unternehmen in der Metall- und Elektrotechnik dabei zu unterstützen, die Ausbildung an die Anforderungen von digitalisierter Produktion anzupassen.

Projekt veröffentlicht Erklärfilm

21. August 2018

Selbstverteidigung gegen den Fachkräftemangel – das ist das Motto des JOBSTARTER plus-Projekts „KungFu – Kunststoff goes future“ aus Lemgo. Im Rahmen seiner Öffentlichkeitsarbeit hat das Projekt nun einen Erklärfilm gedreht, der die Ziele und Maßnahmen des Projekts anschaulich darstellt.

„KungFu“ entwickelt Unterstützungsangebote für kleine und mittlere Betriebe der Kunststoffbranche in der Region Ostwestfalen-Lippe für die Anpassung der Aus- und Weiterbildung an die Anforderungen von Industrie 4.0.

Doku: Projekt „oikos“ auf der Landesgartenschau

04.07.2018 - 11.07.2018 | Lahr

Hauswirtschaft ist ein vielseitiger und sinnstiftender Beruf − davon konnten sich rund 300 Besucher/-innen der Landesgartenschau überzeugen. Mit Fühl- und Geruchsboxen, Geschmacksproben und einer Rallye konnten sie den Beruf mit allen Sinnen erleben.

Während der Landesgartenschau in Lahr führte das JOBSTARTER plus-Projekt „oikos“ eine Marketingaktion für den Beruf „Hauswirtschafter/-in“ durch: Sechs Tage lang schnupperten, fühlten und schmeckten die Besucher/-innen in die Hauswirtschaft hinein und informierten sich über die Tätigkeitsfelder des Berufs.

Hauswirtschaft fühlen und riechen

Junger Mann greift in eine sogenannte „Fühlbox“, um einen Gegenstand zu ertasten.

Anhand von Fühlboxen ertasteten die Besucher/-innen den Beruf Hauswirtschafter/-in.

Fotografin: Daniela Katz-Raible

Beherzt griffen viele Besucherinnen und Besucher in sogenannte Fühlboxen, ganze Familien rätselten bei einzelnen Gegenständen: „Was könnte das sein? Eine Fernbedienung? Aber was hat das mit Hauswirtschaft zu tun?“ „In der Fühlbox befindet sich ein Taschenrechner“, erklärte Daniela Katz-Raible, Referentin beim Projekt „oikos“, der Gruppe. „Rechnen und Kalkulieren ist ein wichtiger Part in der Ausbildung zum Hauswirtschafter oder zur Hauswirtschafterin, es steckt ja auch der Begriff Wirtschaft im Namen. Egal ob die richtige Rezeptberechnung, Nährwertberechnung oder die Kalkulation von Dienstleistungen – rechnen können muss man schon“, berichtete eine Hauswirtschafterin vor Ort.

Dass man Hauswirtschaft auch riechen kann, überraschte viele Besucher/-innen. In drei Riechdosen befanden sich unterschiedliche hauswirtschaftliche Gerüche. Der Kaffeegeruch stand dabei für die Zubereitung des Frühstücks für Gäste, Bewohner/-innen oder Kundinnen bzw. Kunden und wurde von den meisten Besucher/-innen direkt erkannt. Beim Curry wurde es schon schwieriger: „Das ist irgendein Gewürz,“ sagte eine Frau zu ihrem Begleiter, der als nächstes reinschnupperte. Das Currypulver symbolisierte bei der Aktion ein nachhaltiges und vollwertiges Mittagessen, das schmeckt und von der hauswirtschaftlichen Fachkraft kalkuliert ist. Der letzte Geruch war der schwerste. Daniela Katz-Raible gab den Teilnehmenden einen Tipp: „Hauswirtschaft begleitet die Klienten durch den ganzen Tag, bis sie sich abends in ein sauberes, frisch gewaschenes Bett legen können.“ Dann wird es den meisten klar: Die Box roch nach Waschmittel.

Hauswirtschafter/-in – ein Beruf mit Sinn und Zukunft

Von den Gerüchen und Gegenständen ausgehend kamen die Projektmitarbeiter/-innen schnell mit den Teilnehmenden darüber ins Gespräch, warum Hauswirtschaft ein Beruf ist, der auch zukunftssicher und sinnstiftend ist. Überall wo Menschen leben, wohnen oder zu Gast sind, können Hauswirtschafter/-innen arbeiten und den Menschen individuelle Lebensqualität ermöglichen: Ein schön eingerichteter sauberer Raum, eine gute Atmosphäre beim gemeinsamen Mittagessen und vieles mehr leisten Hauswirtschafter/-innen tagtäglich.

„Oikos“ zeigte den Besucher/-innen auch die Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten in der Hauswirtschaft auf, bevor sie die Hauswirtschaft auch schmecken durften: Rund 300 professionell hergestellte und deklarierte Marzipankekse der Hauswirtschafts-Azubis wurden an interessierte und hungrige Gäste verteilt.

Die angehenden Hauswirtschafterinnen im ersten und zweiten Lehrjahr stellten jedoch nicht nur die Kekse her, sondern gaben bei der Berufsorientierungs-Rallye ihr Wissen an fünf Stationen an circa 60 Schüler/-innen weiter. Von der Karriereleiter in der Hauswirtschaft über das Thema Händehygiene, von Kräuterarten bis hin zur Entscheidung für die Reinigungsfaktoren mit dem Sinnerschen-Kreis erhielten die Schüler/-innen ein Bild von der Ausbildung und praktische Einblicke. Sabine Berszinski, Lehrerin an der HLS Offenburg war besonders stolz: „Ich bin richtig begeistert wie gut ihr den Beruf heute präsentiert habt“, lobte sie die Azubis.

Durch den Erfolg dieser Aktion konnte das Projekt „oikos“ das Berufsbild „Hauswirtschafter/-in“ in der Öffentlichkeit voranbringen. Bei der Aktion unterstützten das Regierungspräsidium Tübingen (zuständige Stelle) und die regionale Ausbildungsberaterin Maria Gille, die Haus- und Landwirtschaftliche Schule Offenburg und die Landesarbeitsgemeinschaft Hauswirtschaft das Projekt. Ermöglicht wurde die Aktion durch das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz im Rahmen der Ausstellung: „Frauen bewegen das Land – Innovativ, qualifiziert, erfolgreich“.

Zwei junge Frauen stehen neben einem Aufsteller mit Informationsmaterialien

Die Projektmitarbeiterinnen stellen den Besuchern die Karriereleiter in der Hauswirtschaft vor.

Fotografin: Daniela Katz-Raible

Autorin: Daniela Katz-Raible

Ansprechpartnerin

Weitere Informationen, das Veranstaltungskonzept zum Nachmachen und Materialien zum Ausleihen erhalten Sie bei

Daniela Katz-Raible
Referentin im JOBSTARTER plus-Projekt „oikos – Ausbildungsoffensive Hauswirtschaft“
Diakonisches Werk Württemberg e. V.
Tel.: 0711 / 16 56 480

Weitere Informationen zum Projekt

Doku: Projekt „Plan K.“ lud zum Branchendialog

03. Juli 2018 | Senftenberg-Brieske

Wie stehen Ausbilder/-innen und Auszubildende digitalen Medien in der Ausbildung gegenüber? Wie können sie genutzt werden und was ist zu beachten? Mit diesem Thema haben sich die Teilnehmenden des Branchendialogs zur Digitalisierung beschäftigt.

Bilden wir modern aus? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Veranstaltung „Branchendialog zur Digitalisierung in der Kunststoff- und Chemiebranche“, zu der das JOBSTARTER plus-Projekt „Plan K.“ einlud. Dabei führten die Brandenburger Unternehmen der Kunststoff- und Chemiebranche die beim Workshop im Juni 2017 begonnene Diskussion zur „Berufsausbildung 4.0 – Digitalisierung der Berufsausbildung“ fort. Unterstützt und fachlich begleitet wurde das JOBSTARTER plus-Projekt durch die Wirtschaftsförderung Brandenburg und die IHK Cottbus.

Die Teilnehmer/-innen tauschten sich bei der Veranstaltung darüber aus, wie digitale Medien in der Ausbildung genutzt werden. Dazu wurde die Auswertung einer Befragung von Brandenburger Kunststoff- und Chemie-Unternehmen zum Stellenwert und zur Nutzung digitaler Medien in der Ausbildung vorgestellt. Ein hoher Prozentsatz der Befragten gab an, dass die Aus- und Weiterbildung in der Zukunft ohne Digitalisierung unmöglich sein werde. Es besteht außerdem unter den Ausbilderinnen und Ausbildern sowie untern den Auszubildenden ein sehr großes Interesse an dem Thema, allerdings auch eine große Unsicherheit über das „Wie“.

Auf der Veranstaltung wurde auch die neue Berufsbildposition „Digitalisierung der Arbeit, Datenschutz und Informationssicherheit“ erläutert. In diesem Zusammenhang diskutierten die Teilnehmenden über die Dimensionen und Aspekte von Medienkompetenz in der Berufsausbildung, speziell über selbstständiges Lernen und die effektive, zielgerichtete Nutzung von Medien. 

Mit Apps durch den Workshop

Der Austausch wurde gefördert durch die aktive Beteiligung der Teilnehmer/-innen an der Diskussion und durch die Auswertung von interessanten Fragen über verschiedene Apps (Mentimeter, Kahoot, polleverywhere). Die Vortragenden demonstrierten die praktische Verwendung der Apps. Viele der Ausbilderinnen und Ausbilder probierten diese begeistert aus und konnten sich dadurch die Umsetzung in der Ausbildung plastisch vorstellen. Die Nutzung von elektronischen Ausbildungsnachweisen (Online-Berichtsheft) fand ebenso das besondere Interesse der Anwesenden. Eine der vorgestellten Varianten (BloK) wurde bereits von der IHK ausprobiert und sowohl von den Features als auch vom Preis her für die Nutzung durch KMU befürwortet.

Vernetzung zur besseren Unterstützung von KMU

Das JOBSTARTER plus-Projekt „PLAN K.“ nutzte mit diesem Branchendialog intensiv die Gelegenheit zur Vernetzung mit dem Projekt „Digital MKC“. „Digital MKC“ analysiert den Einsatz digitaler Medien in der Aus- und Weiterbildung in den Berufsfeldern Metall, Kunststoffe und Chemie in Südbrandenburg. Die Ergebnisse der Analysen und die daraufhin zu erarbeitenden Curricula zur Erhöhung der Medienkompetenz und des Einsatzes digitaler Medien in der Ausbildung stellen eine direkte praktische Unterstützung für die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) der Kunststoffbranche dar, die im Mittelpunkt des Projektes „PLAN K“ stehen.

Autorin: Marina Scholz

Ausbildungsplattform für Betriebe geht online

21. Juni 2018

Das JOBSTARTER plus-Projekt „MEMA-Fachkraft plus“ aus Lingen hat die MEMA-Ausbildungsplattform konzipiert und gelauncht. Die Plattform richtet sich insbesondere an Ausbildungsbetriebe und bietet diesen einen Werkzeug- und einen Qualifizierungskatalog.

Der Werkzeugkatalog enthält Hilfsmittel und Maßnahmen, die Betriebe einsetzen können, um ihre Ausbildung zu strukturieren und effektiv durchzuführen. Zu jedem Werkzeug werden neben allgemeinen Informationen auch die Vor- und Nachteile genannt sowie eine Aufwandseinschätzung angegeben.

Der Qualifizierungskatalog bietet Betrieben eine Übersicht über regionale Qualifizierungen und Veranstaltungen für die Zielgruppen Auszubildende und Ausbildungspersonal. Außerdem können Bildungsträger ihre Angebote eigenständig auf die Plattform stellen.

Das Projekt „MEMA-Fachkraft plus“ zielt darauf ab, die Attraktivität der Ausbildung im Metall- und Maschinenbaucluster in den Landkreisen Emsland und Grafschaft Bentheim zu steigern. Dazu unterstützt es u. a. regionale Betriebe dabei, ihr Ausbildungsengagement zu erhalten und auszubauen.

Doku: Digitalisierung in der Baubranche

19. und 20. Juni 2018 | Erfurt

Vom 3D-Druck bis zur VR-Brille: Die JOBSTARTER-Bauallianz diskutierte in Erfurt Möglichkeiten der Digitalisierung in der Ausbildung für die Baubranche – und konnte diese direkt selbst ausprobieren.

Am 19. und 20. Juni 2018 fand das vierte überregionale Austauschtreffen der JOBSTARTER-Bauallianz in Erfurt statt. Gastgeber des Treffens war das JOBSTARTER plus-Projekt „Digitalisierung in der Baubranche“ des Bildungswerks BAU Hessen-Thüringen e.V.

Welche Anforderungen und Herausforderungen entstehen im Zuge der Digitalisierung für die Baubranche und wie handeln Unternehmen? Einen guten Einblick zu dieser Thematik erhielten die Teilnehmenden des Netzwerktreffens durch einen Unternehmensbesuch bei der UNIVERSAL BAU GmbH. Andreas Osterloh, Mitglied der Geschäftsführung, berichtete über die Entwicklung der Digitalisierung in dem Betrieb aus Mühlhausen mit etwa 150 Mitarbeitern. Das Unternehmen führte ein Dokumentenmanagementsystem, digitale Bauakten und ein Online-Bestellsystems ein und erzielte damit ein effektiveres Arbeiten sowie eine Produktivitätssteigerung. Wichtig sei bei diesem Veränderungsprozess der Rückhalt durch die Geschäftsführung, so Andreas Osterloh.

Maschine stellt Chips für Einkaufswägen her.

Personalisierte Einkaufschips für die Teilnehmenden der Bauallianz.

Manuela Zauritz

Zum Stand der Digitalisierung in der Ausbildung besuchten die Teilnehmenden des Treffens die Andreas-Gordon-Schule in Erfurt. Der Schulleiter der Berufsschule, Karsten Pohlemann, informierte über die Potenziale der Digitalisierung in der Berufsschule – zum Beispiel in der Informatik bei Hardware und Modellierung, in der Wirtschaftslehre bei der Angebotskalkulation, in Deutsch bei Handouts und Flyern. Die vielfältigen Facetten des 3D-Druckverfahrens konnten die Teilnehmenden der Bauallianz selbst erleben und sich einen individuellen Einkaufschip erstellen.

In einem weiteren Programmpunkt stellte Ron Hoffmann von der IAD – Informationsverarbeitung und angewandte Datentechnik GmbH die Entwicklungen in den Bereichen virtual reality (VR) und augmented reality (AR) vor.

Er skizzierte verschiedene Einsatzmöglichkeiten für die Aus- und Weiterbildung – beispielsweise in der Lernortkooperation. Es können Techniken erlernt werden, die sonst einen hohen Aufwand oder gewisse Gefahren bedeuten würden, wie z. B. im Handwerk oder Brandbekämpfungstraining. Speziell in der Baubranche kommen VR und AR auch bei Auswertungsplänen oder der Einbettung in Logistikprozesse zur Anwendung. Lern- und Entwicklungsprozesse können mithilfe der Technik anschaulich dargestellt und verschiedene Rollen eingenommen werden, so Hoffmann. Die Teilnehmenden der Bauallianz konnten schließlich selbst eine AR-Brille aufsetzen.

Mann kniet neben einer Drohne und erklärt ihre Funktionsweise.

Gunnar Bock erläutert Einsatzmöglichkeiten der Drohne.

Manuela Zauritz

Abschließend erläuterte und demonstrierte Gunnar Bock Einsatzmöglichkeiten einer Flugdrohne in der Bauwirtschaft. Diese kann beispielsweise bei der Baustellendokumentation, der Vermessungen oder bei Fortschrittskontrollen der jeweiligen Baustelle unterstützen.

Das Netzwerktreffen konnte wieder neue Impulse für die Arbeit der Teilnehmenden im Bereich der Digitalisierung von Ausbildungsprozessen setzen. Beim nächsten Treffen im Herbst 2018 in Berlin wird es um Fragen und Umsetzung zum Azubimarketing für Betriebe in der Baubranche gehen. Zudem möchten die Mitglieder der Bauallianz ein gemeinsames Leitbild erstellen.

Autorinnen: Christina Rathmann und Manuela Zauritz

Ansprechpartnerinnen

Christina Rathmann, JOBSTARTER-Regionalbüro Süd
Tel.: 0911 / 27 77 96 18
christina.rathmann@f-bb.de

Manuela Zauritz, JOBSTARTER-Regionalbüro Ost
Tel.: 030 / 32 66 91 91
manuela.zauritz@gebifo.de

Weitere Informationen zur JOBSTARTER-Bauallianz