Rechtliche Regelungen für Praktika und Hospitanzen

Einen Beruf durch Praktika oder Hospitanzen kennenzulernen ist oft der erste Schritt in die Ausbildung. Für Geflüchtete ist der Zugang vom Aufenthaltsstatus abhängig. Ein Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen.


Ein junger Mann hält zwei Aktenordner in die KameraBildzoom
Auch bei Praktika und Hospitanzen müssen rechtliche Vorgaben beachtet werden.

Beim Zugang zum Ausbildungsmarkt kommt den Praktika eine besonders wichtige Rolle zu. Sie sind einerseits für die Jugendlichen eine gute Möglichkeit, das Arbeitsfeld eines Ausbildungsberufs näher kennenzulernen und ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Und andererseits bieten sie Betrieben die Chance, potenzielle Auszubildende kennenzulernen und ihre Kompetenzen besser einschätzen zu können. Im Rahmen einer Berufsorientierung können darüber hinaus auch Hospitanzen ein Weg für junge Geflüchtete sein, mehr über einen bestimmten Beruf und die Abläufe in Betrieben zu erfahren.

Was sind die rechtlichen Rahmenbedingungen für ein Praktikum?

Genau wie der Zugang zur Ausbildung ist auch der Zugang zu Praktika für Geflüchtete abhängig von ihrem Aufenthaltsstatus. Zudem unterscheiden sich die Zugangsvoraussetzungen je nachdem, was für ein Praktikum die/der Geflüchtete absolvieren möchte. Unterschieden werden muss zwischen einem Schulpraktikum, einem Pflichtpraktikum, einem Praktikum zur Berufsorientierung und einem ausbildungsbegleitenden Praktikum.