20.04.2017 | Magdeburg

Wanka besucht KAUSA Servicestelle Sachsen-Anhalt Nord

Wie können junge Geflüchtete an die duale Ausbildung herangeführt werden? Über einen vielversprechenden Ansatz informierte sich Bundesbildungsministerin Wanka bei ihrem Besuch der KAUSA Servicestelle Sachsen-Anhalt Nord in Magdeburg.


Bundesministerin Wanka im Gespräch mit jungen Geflüchteten.Bildzoom
Ministerin Wanka kam mit den jungen Geflüchteten ins Gespräch.

Zukunftsfähige Konzepte und innovative Ideen für die berufliche Bildung von Morgen kennenlernen – das ist das Ziel der Frühlingsreise von Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka. Zwölf Orte der beruflichen Bildung stehen in diesem Jahr auf dem Programm. Einer davon ist die KAUSA Servicestelle Sachsen-Anhalt Nord – eine von insgesamt 31 bundesweit vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Servicestellen. Die KAUSA Servicestellen informieren und beraten Unternehmer/-innen mit Migrationshintergrund, Jugendliche mit Migrations- und Fluchthintergrund sowie deren Eltern in allen Fragen zur dualen Ausbildung.

Jugendliche und Wanka besichtigen Kfz-Betrieb

„Die Arbeit bei KAUSA ist wichtig, um Strukturen zu schaffen, die es jungen Geflüchteten ermöglichen, in den Arbeitsmarkt zu kommen“, sagte die Bundesbildungsministerin bei ihrer Reise, die sie am 20. April 2017 zur KAUSA Servicestelle Sachsen-Anhalt Nord und zur Sternauto GmbH in Magdeburg führte. Der mittelständische Betrieb wurde von der KAUSA Servicestelle Sachsen-Anhalt Nord eingeladen, an der sogenannten „Berufsorientierungsbustour“ teilzunehmen.

Die „Berufsorientierungsbustour“ wurde der Ministerin als ein Konzept vorgestellt, mit der die KAUSA Servicestelle Sachsen-Anhalt Nord junge Migrantinnen und Migranten sowie junge Geflüchtete an die duale Ausbildung heranführt und mit Unternehmen aus ihrer Region bekannt macht. Die teilnehmenden Jugendlichen werden dabei mit einem Bus zu einem Betrieb gebracht, um diesen zu besichtigen. Sie erfahren im Vorfeld, um welchen Betrieb es sich handelt, in welchen Berufen dieser ausbildet und welche Anforderungen erfüllt werden müssen, um diesen Beruf zu erlernen. Während der Bustour erhalten die Jugendlichen einen anschaulichen Eindruck von dem Betrieb und den Ausbildungsinhalten. Die Bustour führt die KAUSA Servicestelle Sachsen-Anhalt Nord regelmäßig mit Partnern aus der Region durch.

„Teilhabe durch Arbeit“

Gruppe von Jugendlichen blickt interessiert in den offenen Motorraum eines Autos.Bildzoom
Der verantwortliche Ausbilder erklärt den Jugendlichen Details eines Service-Checks.

Gemeinsam mit Bundesbildungsministerin Wanka informierten sich die Jugendlichen bei der Sternauto GmbH unter anderem über den Beruf der Kfz-Mechatronikerin bzw. des Kfz-Mechatronikers. Neben einem Rundgang durch den Betrieb mit „Service-Check“ nahmen die Jugendlichen auch die Gelegenheit wahr, mit der Bundesministerin für Bildung und Forschung persönlich ins Gespräch zu kommen. Wanka bedankte sich auch bei den Jugendlichen für ihre Anstrengungen: „Teilhabe funktioniert über Arbeit“, sagte die Ministerin.

Einen weiteren Einblick in die Arbeit der KAUSA Servicestellen erhält Bundesbildungsministerin Wanka am 4. Mai. Dann stoppt die Frühlingsreise bei der KAUSA Servicestelle Essen.

Weitere Informationen

Informationen zur Frühlingsreise der Ministerin und den Reisestopps finden Sie auf der Website des BMBF.

Bericht über die Frühlingsreise der Ministerin und ihren Besuch bei der KAUSA Servicestelle Sachsen-Anhalt Nord in der Frankfurter Rundschau.